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Akupressur

Akupressur wird als Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) seit über 5.000 Jahren praktiziert, um die Körperenergien zu harmonisieren. Man unterscheidet die verschiedenen Akupressur-Richtungen Jin Shin Do (Druck), Shiatsu (Massage) und die Akupunkturmassage nach Penzel (Massage, Ausstreichen).

Ausgehend von der energetischen Beschaffenheit des Körpers, ordnet die TCM sämtlichen Organen und Körperfunktionen fünf Basiselementen zu: Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz. Basisenergien durchfließen unseren Körper durch entsprechende Energiekanäle, "Meridiane" genannt. Auf diesen Meridianen befinden sich Punkte, welche die Energien in den Körper einströmen und auch wieder austreten lassen. Mit Hilfe der Akupressur werden diese Reizpunkte angeregt, um das Energieniveau im Körper auszubalancieren, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Im Gegensatz zur Akupunktur, welche für die Stimulation derselben Energiepunkte Nadeln einsetzt, übt Akupressur hauptsächlich Druck mit den Fingern aus. Man nennt sie deshalb auch "Druck-Akupunktur" oder "Akupunktur ohne Nadeln".

Bevor wir uns den wichtigsten zehn Akupressur punkten zuwenden, lohnt es sich, näher auf das Verhältnis zwischen der Lebensenergie Qi und den Meridianen einzugehen.

Akupressur: Die Lebensenergie Qi und die Meridiane

Der zentrale Begriff "Qi" aus der chinesischen Medizin kann als feinstoffliche Substanz verstanden werden, die in Form von Atem, Geruch, Gas, Luft, Energie, Gedanken, Gefühlen sowie als physische und psychische Erinnerung zum Ausdruck kommt. Es handelt sich um die Lebenskraft, welche unseren Körper durch ein System von Leitbahnen durchströmt.

Diese Leitbahnen werden - wie oben bereits erwähnt - Meridiane genannt. Es gibt zwölf Hauptmeridiane, die in Längsrichtung auf beiden Seiten des Körpers verlaufen und jeweils ein Organ oder eine Organgruppe durchfließen. Da die Meridiane untereinander verbunden sind, bewegt sich das Qi nach Auffassung der TCM bei einem gesunden Menschen im ungestörten Fluss durch den gesamten Körper.

Ist ein Energiekanal jedoch aufgrund eines physischen oder psychischen Ungleichgewichts blockiert, kann auch das Qi nicht mehr ungehindert fließen. Das mit dem blockierten Meridian verbundene Organ wird in seiner Funktion beeinträchtigt. Als Folge können Krankheiten entstehen.

Mit Akupressur punkten Krankheiten "wegdrücken"

Um das Gleichgewicht zwischen den fünf im Körper wirkenden Energien wiederherzustellen und somit Krankheiten zu vermeiden oder bereits bestehende Beschwerden zu therapieren, wird bei der Akupressur mit den Fingerkuppen, oder mit dem Fingernagel für fünf Sekunden bis zwei Minuten Druck auf die Energiepunkte ausgeübt. Ein kräftiger Druck wirkt dabei beruhigend, eine sanfte Stimulation hingegen anregend. Auch ein Klopfen, Reiben oder Kneten kann die energetische Disharmonie in den Meridianen beheben.

Durch die Aktivierung der Energien an den Akupressurpunkten kann sich eine bestehende Blockade im Meridian lösen und das Qi seinen gesunden Fluss wieder aufnehmen. Erfolgreich angewendet wird die Akupressur beispielsweise bei Verdauungsstörungen, Bluthochdruck, Zyklusstörungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Nervosität, Stress, Depressionen, Asthma und Arthritis, usw.